Impuls

Spannung ist das Ergebnis zurückgehaltener Impulse.“

(Bernhard Voss)

Eine Einladung dich auf die Reise nach den Ursachen deiner Körperspannungen zu begeben.

Der Osteopath und Gestalttherapeut Bernhard Voss hat auf Grundlage von medizinischem, osteopathischem und psychotherapeutischem Wissen eine neue ganzheitliche körperpsychotherapeutische Methode namens „Impuls“ entwickelt.

Ähnlich wie auch in der Chinesischen Medizin wird auch hier ganz klar der Zusammenhang von emotionalen Belastungen und körperlichen Beschwerden hergestellt, medizinisch erklärt und -in diesem Fall-  mit Methoden aus der Gestalttherapie und Osteopathie, Lösungswege aufgezeigt.

Ich beschäftige mich nun seit gut einem Jahr mit dieser Methode und bin in Ausbildung zur „Impuls – Körper- und Gestalttherapeutin“- begeistert von der Tiefe dieser ganzheitlichen Herangehensweise.

Ebenfalls begeistert bin ich davon, wie sehr sich das ganze mit der Tanztherapie kombinieren lässt!

Ich möchte euch in Form von Einzelstunden dazu einladen auf Forschungsreise zu Euch Selbst zu gehen!

Ein kleiner theoretischer Input:

Spannung ist das Ergebnis zurückgehaltener Impulse“ , dabei unterscheidet Voss im Wesentlichen in 4 große Impulse:

  • die zwei Instinkte: Aggressio und Libido (wobei hier Aggressio nicht misszuverstehen ist mit Gewalt, im Gegenteil, Aggressio ist die gesunde Fähigkeit JA und NEIN sagen zu können. Und zur Libido gehören alle Formen von Genussfähigkeit, nicht nur rein sexueller Natur)
  • Sowie die zwei großen Emotionen: Trauer und Wut (natürlich in all ihren Spielformen)

Der Grund für unsere Impulsunterdrückung liegt irgendwo in unseren frühkindlichen Erfahrungen verborgen. Die ersten 7 Lebensjahre prägen unser GESAMTES LEBEN, einschließlich der Phase im Mutterleib!

„Wird einer oder werden alle vier dieser überlebenswichtigen Impulse aufgrund von frühkindlichen Scham-Schuld-Mechanismen als subtile innere Bedrohung wahrgenommen, entsteht Angst. Der Körper schaltet dann auf Überlebensmodus, als direkte Folge davon spannen sich Bindegewebe, Organe, Gehirn- und Nervenzellen an…“ (Voss, Körperspuren, S. 17)

Vielleicht haben wir damals gelernt, dass es „gefährlich“ ist unserer Wut Ausdruck zu verleihen, da unsere Eltern mit Liebesentzug reagierten (was sich für ein kleines Kind existenziell bedrohlich anfühlt, da wir speziell in den ersten Lebensjahren existenziell abhängig sind von unseren Eltern) oder vielleicht haben wir uns Sätze wie „Ohne Fleiß, kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ so eingebrannt, dass wir Schwierigkeiten haben, loszulassen und zu genießen….oder vielleicht haben wir gelernt, dass Sex etwas „schmutziges“ ist und und und ….oder vielleicht bist du in einem Haushalt aufgewachsen, in dem der Umgang mit Trauer nicht existent war, die Trauer weggedrückt und versteckt wurde….und so hat dein Unterbewusstsein gelernt, Traurigkeit darf nicht gefühlt werden, nicht ausgedrückt werden.

Das ist ein Problem!  Denn all diese ungefühlten und unausgedrückten Gefühle manifestieren sich in Form von Körperspannungen in unseren Körpern.

Zunächst spannen die Blutgefäße an, Nerven, Lymphe, Arterien, Bindegewebe und schließlich Organe, deren Zugspannung sich dann z.B  auf unseren Bewegungsapparat überträgt, in Form von einem steifen Nacken, chronischen Schulterverspannungen, Bandscheibenvorfall etc . 

Tinnitus, Herzbeutelentzündung, aber auch Gedankenjagen und Einschlafstörungen, all das und viel viel mehr…lässt sich alles zurückführen auf zurückgehaltene Impulse auf Grund von frühkindlichen Scham-und Schuldmechanismen.

Das Tolle ist, man kann was dagegen tun! Ich möchte euch ermutigen euch auf die Reise zu begeben, auf die Reise zu euch Selbst – zu eurem Selbst. Das erfordert Mut, aber es lohnt sich!

Mit Hilfe gestalttherapeutischer Methoden, schauen wir zusammen, was für Themen sich zeigen und welche Emotionen nachträglich ausgedrückt und integriert werden wollen. Auch tanztherapeutische Interventionen können bei Bedarf, je nach Situation mit einfließen.

Ich freue mich drauf!

Im Folgenden seht ihr dazu eine Grafik aus dem Buch „Körperspuren“ (S.16) von Bernhard Voss:

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